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Juergen Tellers Arbeiten bewegen sich permanent an der Schnittstelle zwischen Kunst und kommerzieller Fotografie, sein Stilmittel ist das Porträt: In den Bereichen Musik, Fashion, VIPs, Alltag und Landschaft gelingt es ihm, mit einem sehr eigenen Gespür für Personen, Situationen, Milieus und Klischees unmittelbare, manchmal scheinbar einfache Bildkompositionen zu schaffen. In bewusster Distanz zum immerwährenden Glamour im Bereich der Mode- und People-Fotografie erreicht Juergen Teller Mitte der 1990er Jahre eine exponierte Stellung: In Modekampagnen für namhafte Label versetzt er Schauspieler, Supermodels, Popstars oder andere Prominente in neue, teils irritierende visuelle Zusammenhänge und enthebt die Darstellung damit dem gängigen Abbildungskodex.

Andere Werkgruppen und Reportagen sind autobiografisch geprägt und zeigen als subjektive Dokumentationen die Auseinandersetzung mit seiner Jugend und Heimat. Auch die ungeschönte Selbstinszenierung gehört zum Konzept des Fotografen, der damit zusätzlich das Medium Fotografie als Spiegel der Gesellschaft reflektiert und dessen Medienwirksamkeit untersucht.

Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin [Lageplan]
Tel +49 30 254 86-0
Fax +49 30 254 86-107

20. April bis 3. Juli 2017
Öffnungszeiten

MI bis MO 10:00–19:00
DI geschlossen

Eintritt

€ 10 / ermäßigt € 6,50

Gruppen (ab 5 Personen) p. P. € 6,50
Schülergruppen p. P. € 5
Eintritt frei bis 16 Jahre

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