Kaum ein Kulturstandort in Berlin hat so viel Geschichte erlebt wie der Admiralspalast. Das Ende der Kaiserzeit, die „Goldenen Zwanziger Jahre“, die Weltwirtschaftskrise, die NS-Zeit, die Gründung der SED, die Wende und den Wiederaufbau Ost. Ob Eisarena, Revuetheater oder Operettenhaus – seit jeher stand und steht der Admiralspalast synonym für den Kultur- und Vergnügungsrausch Berlins. Ein bisschen ist die große Glitzer-Glanz-Show BERLIN BERLIN , die am 19.Dezember in genau diesen heiligen Hallen seine Weltpremiere feiern wird, wohl auch der eigenen goldenen Geschichte des Admiralspalast gewidmet. Vom 17.12.2019 – 05.01.2020 ist die glamouröse Show in Berlin zu sehen. Danach tourt sie als Roadshow durch ganz Deutschland.

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Das Publikum wird wie damals in den brodelnden Kosmos der Goldenen 20er entführt: Paillettenkleider glitzern, heiße Melodien entfesseln zügellose Tänze und alle Grenzen verschwimmen im Dickicht der Nacht. Das Jahrzehnt ist en vogue wie nie. Jetzt trifft sich die Welt wieder im Admiralspalast, eines der legendärsten Revuetheater der Zeit: Ein charismatischer Conférencier und ein 30-köpfiges Ensemble wagen das Abenteuer auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und Vergnügungslust. Mit pikanten Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters erleben große Stars eine brillante Renaissance – die Stilikone Marlene Dietrich, die legendären Entertainer der Comedian Harmonists und die Skandaltänzerin Josephine Baker, die mit ihren Charleston-Variationen die Massen provoziert. Funken sprühen, wenn die Revuegirls ihre Beine schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit über 30 Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“ zum heißen Tanz auf dem Vulkan einlädt.

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Die Nacht ist eine Sünde wert Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ entwickelt BERLIN BERLIN einen atemberaubenden Sog der Nummern und Sensationen. Die zeitgemäß arrangierte Musik von Komponisten wie Friedrich Hollaender und Irving Berlin und Tänze wie Swing, Charleston und Lindy Hop lassen das Publikum die Ära der 20er Jahre neu erleben. Der Conférencier begrüßt und versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Panoptikum an Szenen, das so provokant und schillernd ist wie die Dekade selbst: In einem Moment legt sich die Diva Marlene Dietrich mit der Nackttänzerin Anita Berber an, im nächsten landen der Dramatiker Bertolt Brecht und der Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Josephine Baker versetzt die Zuschauer mit ekstatischen Bewegungen in Aufregung. Und die Comedian Harmonists erzählen, wie sie trotz ihres katastrophalen Starts zur Legende wurden. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

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Berlin Berlin erzählt von einer Zeit, in der die Stadt zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse. Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, sagt Christoph Biermeier, Autor und Regisseur der Show. „Das Lebensgefühl der 20er Jahre wird mit großer Wirkungskraft an das Publikum weitergegeben.“ Christoph Biermeier, der die 20er als seine Lieblingsepoche bezeichnet, nutzt für die Auseinandersetzung mit der Zeit seinen reichen Erfahrungsschatz. So gastierte seine Inszenierung der Comedian Harmonists mit großem Erfolg an deutschen Bühnen, u. a. am Nationaltheater Mannheim und Staatstheater Darmstadt. Daneben war er am Landestheater Salzburg mit der Bühnenfassung von Krieg der Träume betraut, die ebenfalls die Zeit zwischen den Weltkriegen thematisiert.

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Entrée Admiralspalast in Berlin.© Foto: David von Becker

Die große Zeit der Revuen im Berliner Admiralspalast Mit BERLIN BERLIN kehrt die große Revuetradition an den Ort zurück, an dem einst Show-Geschichte geschrieben wurde: an den Berliner Admiralspalast. Im ausgehenden 19. Jahrhundert als Tummelplatz des städtischen Lebens mit Badetempel, Eislaufanlage und Restaurants konzipiert, entwickelte sich das Haus nach seinem Umbau ab 1923 unter der Leitung von Herman Haller zum Show- und Vergnügungspalast. In den 20er Jahren zählte es zu den drei großen Revuetheatern, die in die wilde Nacht hinein strahlten und täglich tausende Besucher anlockten. Die Berliner Bühnen waren ein Treffpunkt der internationalen Avantgarde: mit prunkvoller Ausstattung, mit Tanz im atemberaubenden Tempo, schlagfertigen Conférenciers, Gesangs- und Kabaretteinlagen auf der Bühne und Gaumenfreuden in den Rängen. Touristen, Intellektuelle, Angestellte, Ladenmädchen und Straßenjungs – schlicht die ganze Welt – jubelte Revuen wie „Drunter und Drüber“ und „Schön und Schick“ zu.

Der Atdmiralspalast in den Goldenee 20 er Jahren _1928

Der Admiralspalast in den Goldenen 20-er Jahren um 1928

Die „Roaring Twenties“ im zeitgemäßen Gewand

Das Kreativteam knüpft an diese Tradition an. „Wir fangen das authentische Bild der 20er Jahre mit deutschen Titeln ein, aber auch mit internationaler Musik, die damals in die Stadt hineinströmte“, sagt Musical Supervisor Gary Hickeson und ergänzt: „Das war eine regelrechte Explosion an Musikstilen, die damals zusammenkamen, vom Berliner Schlager über amerikanischen Jazz bis hin zur Vokalmusik der Comedian Harmonists.“ Gemeinsam mit dem Briten Richard Morris sorgt er im Bereich Arrangements und musikalische Umsetzung für den angemessenen Sound der Show. Hickeson arbeitete bereits für internationale Produktionen wie etwa Les Misérables, Evita und La Cage Aux Folles. Morris kann zahlreiche Verpflichtungen für hochkarätige internationale Show-Produktionen, darunter Cabaret, aufweisen. Aktuell arbeitet er als internationaler Musical Supervisor für Andrew Lloyd Webber. Bei BERLIN BERLIN bringt er seine Leidenschaft für den Big-Band-Sound der 20er und 30er Jahre ein und setzt mit Hickeson die Musik der „Roaring Twenties“ zeitgemäß um.

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17.12.2019 – 05.01.2020 Berlin, Admiralspalast Previews: 17. + 18.12.2019 Weltpremiere: 19.12.2019

Preise: Berlin: ab 32,50 Euro zzgl. Gebühren

BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre feiert am 19. Dezember 2019 Weltpremiere im Admiralspalast Berlin.
Vorverkauf: Online unter www.berlinberlin-show.com und www.tickets-direkt.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, zudem über die nationale Tickethotline 01806-101011 (0,20 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 Euro/Min. inkl. MwSt.)

Admiralspalast Berlin Photo by Andreas Meichsner for Mehr! Entertainment

Admiralspalast Berlin
Photo by Andreas Meichsner for Mehr! Entertainment

Informationen: www.berlinberlin-show.com

Im Anschluss an das Gastspiel ist die Revue ab Januar 2020 am Deutschen Theater München, im Musical Dome Köln, im Capitol Theater in Düsseldorf, auf Kampnagel in Hamburg und im Theaterhaus Stuttgart zu erleben.

Produzent des Stücks ist die Mehr-BB Entertainment GmbH, zu der auch die BB Promotion gehört. Mit BERLIN BERLIN entwickelt sie die erste Show der Goldenen 20er Jahre, die von Deutschland aus weltweit auf Tour gehen soll. Zu den bekanntesten Eigenproduktionen zählen u.a. die West Side Story, Richard O’Brien’s Rocky Horror Show, Carmen la Cubana und Bodyguard – Das Musical.

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