Steven ist Mitte Zwanzig und einer der zahlreichen Reiseblogger, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Jetzt werden sie als so genannte „Influencer“ auch für Firmen oder die Tourismusbüros interessant.

Mit einem Unterschied: Stevens Hilles Blog Funkloch koppelt Reisen, Nachhaltigkeit und Lifebalance. Und bezieht eine klare ethische Position. Er reflektiert den Schaden, der durch das Reisen entstehen kann, prüft die relevanten Parameter und will nicht einfach nur schreiben, sondern auch aktiv etwas bewegen.

Der gelernte Werbekaufmann und Publizistik-Student gehört zur Generation Green, die Reisen zwar mit viel Lebensfreude genießen möchte, aber nicht auf Kosten von Mensch und Natur. „Mein Blogname funkloch.me steht dabei metaphorisch für das Abschalten vom Alltag an Orten, an denen man kein Handynetz und dadurch mehr Zeit hat, den Ort achtsam, ja demütig zu reflektieren.“ Stevens Texte und Geschichten sollen Lust wecken, die Welt zu entdecken, aber auf einen ökologischen Habitus zu achten. Mal stellt er eine Mammutwanderung durch Brandenburg vor, reist mit dem Zug durch Japan oder macht ein Volunteering auf einer abgelegenen Selbstversorgeralm. Vor kurzem ist er für ATOUT FRANCE ein paar Monate durch Frankreich geradelt (Motto Naturreisen) und hat dies über kleine Videos dokumentiert.

Nachhaltiges Reisegepäck

Zahlreiche Länder und Kontinente bereiste Steven auf eigene Kosten, hat genau hingesehen, Menschen und ihre Lebensbedingungen beobachtet, Natur und Ursprünglichkeit beschrieben, immer eine Prise Abenteuer, Authentizität und Momente-Glück im Gepäck. Immer dabei: das Taschenmesser vom Opa, Besteck oder Stäbchen und Coffe to go-Becher, ein Schlafsack und natürlich nur biologisch abbaubare Produkte.

Steven wählt kleine familiäre Unterkünfte oder Couch-Hopping, kauft local food auf regionalen Märkten und nutzt Vor-Ort-Verkehrsmittel wie Bus & Bahn. Er wandert, fährt Rad und CO2-Schweineländer, wie z.B. Oman oder Dubai, meidet er natürlich. Wenn er weiter weg fliegen muss, spendet er an atmosfair.de Wichtig ist ihm, das richtige Maß zu halten, die Natur, aber auch ihre Grenzen zu erspüren.

Gerade ist Steven in Uganda und baut dort mit dem Technischen Hilfswerk einen Brunnen. In Kooperation mit betterplace.de hat er es geschafft, ein Netzwerk zu aktivieren, das ihn in seinem Vorhaben unterstützt, den Menschen vor Ort zu helfen.

Folgen Sie Steven, seinen Geschichten und Projekten auf www.funkloch.me

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